KOMET - Kompetenz und Orientierung durch Mentoring, Empowerment und Transfer

Das Teilprojekt KOMET (Kompetenz und Orientierung durch Mentoring, Empowerment und Transfer) des Gleichstellungsbüros der Stiftung Fachhochschule Osnabrück setzt sich aus den beiden Bausteinen Mentoring und Seminare zusammen und kann bereits auf eine über dreijährige Vorgeschichte zurückblicken. Die Fachhochschule, im Südwesten Niedersachsens gelegen, ist eingebettet in eine Wirtschaftsregion mit 1,2 Millionen Einwohnern und bietet über 8.000 Studierenden an vier Fakultäten in Osnabrück und Lingen sowie am Konservatorium in Osnabrück ein kompaktes und praxisorientiertes Studium an. Ihr Gleichstellungsbüro unter der Führung der Gleichstellungsbeauftragten Daniela De Ridder verfügt über reichhaltige Erfahrungen aus zahlreichen Projekten, die sich rund um das Thema Studium und Berufseinstieg drehen und die oftmals ein besonderes Augenmerk auf die Belange von Minderheiten richten.

 

Mentoring ist ein bewährtes und in der Berufswelt aktuell sehr gefragtes Nachwuchsförderungsinstrument mit Wurzeln aus der Antike: Eine ratsuchende Person (Mentee) und eine ratgebende Person (Mentorin/Mentor) gehen eine sogenannte Tandem- oder Mentoring-Beziehung ein, die in erster Linie der Förderung der Mentee/des Mentees dient, die aber oft genug auch Vorteile für die Mentorin/den Mentor mit sich bringt. Die berufliche Herkunft von Mentee und Mentor kann dabei ähnlich oder bewusst unterschiedlich gewählt sein.

 

 

Die Zielgruppen:

Zielgruppen von KOMET sind absolvierende und arbeitssuchende ehemalige Studierende der Fachhochschule mit und ohne Migrationshintergrund, die durch Mentoring und Seminarangeboten aus dem Themenbereich der Schlüsselqualifikationen fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden sollen. MentorInnen aus der regionalen Wirtschaft oder auch der Lokalpolitik vermitteln dabei ihren Mentees im Idealfall nicht nur wichtige Kontakte in die Berufswelt, sondern auch Teile ihrer Lebens- und Berufserfahrung. Die Tandemgespräche schulen ausser dem die Gesprächsführungskompetenz auf beiden Seiten sowie die Beratungskompetenz der Mentorin/des Mentors.

 

 

Methoden:

Das Projekt lebt zu großen Teilen aus bestehenden und sich stetig erweiternden Netzwerken: Die Projektleiterin verfügt über die für das TP notwendige Kenntnis des regionalen Arbeitsmarktes sowie der Situation von MigrantInnen und (graduierten) AbsolventInnen der FH auf demselbigen. Die für das Mentoring unentbehrlichen Unternehmens- sowie die SeminarreferentInnenkontakte erwachsen ebenfalls überwiegend aus dem Netzwerkkontakte-Pool der Projekt-Verantwortlichen.  Der Baustein Mentoring beinhaltet in der Hauptsache folgende Aktivitäten:

 

Organisieren und Betreuen der Bewerbungsphase der Mentees sowie Finden von individuell passenden MentorInnen v.a. bei den regional ansässigen Unternehmen (Matching-Phase). Mentees und MentorInnen anschließend in einer Einführungsveranstaltung über Mentoring informieren und mit Informations- und Übungsmaterial für Ihre Tandem-Arbeit ausstatten. Die Mentoring-Tandems während ihrer folgenden Zusammenarbeit begleiten, Feedbacks von ihnen einholen sowie den Mentoring-Stammtisch zwecks Erfahrungsaustausch anbieten (Durchführungsphase). Nach dem offiziellen Abschluss eines Mentoring-Durchganges relevante Daten intern evaluieren.

 

Der Baustein Seminare erfordert folgende Maßnahmen: Aktuelle Themen aus dem Bereich der Schlüsselqualifikationen und entsprechend qualifizierte Seminar-ReferentInnen ausfindig machen und die Seminare in den Räumen der FH für die (graduierten) AbsolventInnen mit und ohne Migrationshintergrund durchführen. Seminarthemen sind z.B. Bewerbungstraining und Assessmentcenter, Selbstmarketing, Karriereplanung, Teamfähigkeit, Konfliktmanagement, Interkulturelle Kompetenz, Business-Outfit.

 

 

Ziele:

Es finden zwei Mentoring-Durchgänge pro Jahr mit jeweils ca. 15 Tandems statt. Vier Seminare begleiten jede Mentoring-Phase, wobei diese voraussichtlich einmal pro Jahr zu einer Sonderveranstaltung, dem so genannten Berufsaktionstag, zusammengefasst werden. Projektziel ist, die TeilnehmerInnen möglichst erfolgreich und effizient in den regionalen oder überregionalen Arbeitsmarkt zu integrieren. Um dieses Ziel auch mit Mentees erreichen zu können, die einen Migrationshintergrund aufweisen, ist es hilfreich, ihnen MentorInnen an die Seite zu stellen, die ebenfalls einen Migrationshintergrund besitzen.

 

 

Ansprechpartner:

Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Osnabrück

Caprivistr. 1

49076 Osnabrück

 

E-Mail: gleichstellung@fh-osnabrueck.de

 
 
 Stand: 26.03.2010 15:00  |  Impressum  |  Home  |  Sitemap  |